Third-Party-Cookies
Third-Party-Cookies sind Cookies, die im Kontext einer besuchten Seite einer anderen Website beziehungsweise Site zugeordnet werden. Sie entstanden häufig durch eingebettete Werbe-, Analyse-, Video- oder Social-Media-Inhalte und konnten Aktivitäten über mehrere Websites hinweg verknüpfen. Die genaue technische Einordnung richtet sich nach Browserregeln und dem Site-Kontext, nicht allein nach dem Namen eines Dienstleisters.
Browser schränken Third-Party-Cookies zunehmend ein oder blockieren sie, wobei Verhalten und Zeitpläne vom jeweiligen Produkt abhängen. Unternehmen sollten deshalb keine belastbare Mess- oder Werbestrategie allein darauf aufbauen. First-Party-Daten, serverseitige Prozesse oder kontextbezogene Werbung sind nicht automatisch einwilligungsfrei; auch hier müssen Transparenz, Datenminimierung, Sicherheit und Rechtsgrundlage geprüft werden.
- Anderer Site-Kontext als die besuchte Website
- Oft für websiteübergreifende Werbung und Messung genutzt
- Von Browsern zunehmend eingeschränkt
- Nicht als alleinige Datenstrategie einplanen
- Alternativen ebenfalls datenschutzrechtlich prüfen