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WordPress vs. Webflow – Welches System passt besser zu deinem Projekt?

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Kategorie: Wordpress

Veröffentlicht am 08.06.2025


Denise Hollstein

Denise Hollstein

Diplom Mediengestalterin (WIFI Wien), IHK-Ausbilderin für Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, seit 2011 selbstständig in Augsburg.

Schwerpunkt: technische Umsetzung, saubere Struktur, SEO & strukturierte Daten.

In der Webentwicklung begegnet mir oft dieselbe Frage: "Soll ich meine Website mit WordPress oder Webflow umsetzen?" Beide Systeme haben ihre Berechtigung – aber sie verfolgen grundverschiedene Ansätze. Und ehrlich gesagt: Die Wahl hat große Auswirkungen auf spätere Anpassungen, SEO, Erweiterbarkeit und deine technische Freiheit.

In diesem Beitrag zeige ich dir, worin die Unterschiede liegen, was beide Systeme können – und für wen welches System wirklich geeignet ist.

Technologie und Systemfreiheit: Wie viel Kontrolle brauchst du?

WordPress ist ein Open-Source-System – du kannst es auf jedem Hosting installieren, hast Zugriff auf Dateien und Datenbank, und kannst alles bis ins Detail anpassen. Ich arbeite z. B. mit dem deutschen Anbieter all-inkl.com – zuverlässig, DSGVO-konform und preislich fair. Darüber hinaus kann ich eigene Plugins entwickeln und so exakt die Funktionen umsetzen, die für ein Projekt wirklich gebraucht werden – ohne Einschränkungen durch das System.

Webflow dagegen ist ein geschlossenes System – du arbeitest in einer cloudbasierten Oberfläche und bist auf Webflows Hosting angewiesen. Ein kompletter Export deiner Seite ist nur eingeschränkt möglich. Das Hosting läuft ausschließlich über Webflows eigene Infrastruktur auf Amazon-Web-Services-Servern in den USA. Eine Migration auf europäische Server – etwa die geplante „AWS European Sovereign Cloud“ in Deutschland – ist bislang nicht umgesetzt oder offiziell angekündigt.

Hinweis zur Vollständigkeit: Es gibt auch wordpress.com – ein kommerzieller Dienst von Automattic. Damit lässt sich WordPress ebenfalls ohne eigenes Hosting nutzen, ähnlich wie ein Baukastensystem. Allerdings sind viele Funktionen nur mit teuren Tarifen freigeschaltet. Das „echte“ WordPress, wie ich es verwende, bekommst du über wordpress.org.

Der direkte Vergleich: WordPress vs. Webflow

Bereich WordPress Webflow
Art Open-Source-CMS Webbasierter visueller Editor (SaaS)
Hosting Selbst wählbar (z. B. all-inkl.com) Hosting nur über Webflow
Zugang Datei-/Datenbank-Zugriff möglich Kein direkter Server-/Dateizugriff
Systemfreiheit Voll flexibel – PHP, JS, eigene Plugins Stark eingeschränkt auf Webflow-Umgebung
Offline-Arbeit Möglich Nein
Deployment Manuell oder automatisiert möglich Nur über Webflow-Publishing
Editor Klassischer oder Gutenberg Visueller Drag&Drop-Editor
Design-Freiheit Hoch, aber oft technischer Sehr hoch, visuell & direkt
Themes/Templates Riesige Auswahl Eher limitiert
Responsives Design Abhängig vom Theme Standardmäßig integriert
Code-Zugriff Voll möglich Nicht möglich (außer HTML/CSS-Export)
Plugins/Addons Über 60.000 verfügbar Kaum Erweiterungen
Shopsysteme WooCommerce Eingeschränkt mit Webflow E-Commerce
Mehrsprachigkeit WPML, Polylang Nur über Workarounds
Blogsystem Stark (ursprünglich für Blogs gebaut) Integriert, aber begrenzt
SEO-Features Sehr gut (mit Plugins wie RankMath) Solide, aber eingeschränkt
Benutzerverwaltung Sehr granular Kaum vorhanden
Systemkosten Kostenlos (Open Source) Monatlich im Abo-Modell
Laufende Kosten Nur Hosting nötig (z. B. 5–10 € mtl.) Ab 14–23 $/Monat je nach Plan

Für wen ist was geeignet?

Zielgruppe Empfehlung
Entwickler:innen WordPress (volle Kontrolle, skalierbar)
Designer:innen ohne Codekenntnisse Webflow (visuell und intuitiv)
SEO-Fokus WordPress (maximale Optimierung)
Schnellstart oder Prototypen Webflow (schneller Aufbau)
Agenturen mit Langzeitprojekten WordPress (erweiterbar, wartbar)

Mein Fazit

WordPress ist die bessere Wahl, wenn du langfristig unabhängig arbeiten willst, eigene Funktionen brauchst oder SEO ein großes Thema für dich ist. Es ist mächtig, flexibel und entwicklerfreundlich.

Webflow glänzt mit schneller Umsetzung und visuellem Design – solange du keine komplexen Anforderungen hast. Für schlichte Seiten ohne Sonderfunktionen ist es ein schönes Werkzeug.

Aber klar gesagt:
👉 Für echte Webprojekte mit SEO, Individualität und Zukunftssicherheit ist WordPress das solidere Fundament.

Du brauchst Hilfe bei der Wahl des richtigen Systems?

Ich berate dich ehrlich und technisch fundiert. Ob Webflow reicht – oder WordPress doch besser passt.

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Denise Hollstein

Denise Hollstein – Webdesign, Entwicklung & Online-Sichtbarkeit in Augsburg

Seit 2011 selbstständig. Ich entwickle individuelle Websites mit sauberer Technik, klarer Struktur und messbarer Sichtbarkeit – ohne Baukastensysteme.

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